25.08. – 02.09.2017 Sporthalle Hamburg
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AIBA – Association Internationale de Boxe Amateure

Die AIBA (International Boxing Association/Association Internationale de Boxe) ist der Weltverband des Olympischen Boxsports. Der Verband wurde 1946 als Nachfolgeorganisation der 1920 gegründeten FIBA (Fédération Internationale de Boxe Amateur) gegründet; aktuell haben sich dem Weltverband 196 nationale Verbände und 5 Kontinentalverbände angeschlossen. Dazu gehört auch der Deutsche Boxsport-Verband DBV.

Das mittelfristige Ziel ist, über eine eigene Profiabteilung mit dem Namen AIBA Pro Boxing (APB) unter dem Dach der AIBA in Konkurrenz zu den etablierten Profiverbänden zu treten und diesen Profiboxern über die Teilnahme in der APB die Möglichkeiten zu bieten an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Damit wären zum ersten Mal Amateure und Berufsboxer unter einem Dach vereint und könnten gemeinsam um olympische Ehren kämpfen.

Im Jahr 2006 wurde der stark umstrittene 83-jährige Pakistaner Anwar Chowdhry nach 20-jähriger Präsidentschaft abgesetzt, sein Nachfolger und amtierender Präsident des Weltverbandes ist der Taiwaner Dr. Chin-Kuo Wu.

Der Verband organisiert die Amateur-Boxweltmeisterschaften, die in zweijährigem Turnus stattfinden und die Olympischen Wettkämpfe in Boxen. Im Jahr 2010 stellte die AIBA eine neue halbprofessionelle Liga, die World Series of Boxing (WSB) auf – eine globale Box-Liga in der nationale Teams aus der ganzen Welt in mittlerweile zehn Gewichtsklassen gegeneinander antreten. Die WSB, der sich fast 200 Verbände angeschlossen haben, vereint die besten olympischen Boxer, die ihre jeweiligen Länder vertreten.

AIBA World Boxing Championships:

 Die Amateur-Boxweltmeisterschaften sind nach den Olympischen Boxwettkämpfen die bedeutendsten Wettkämpfe im Amateurboxen. Sie werden von der AIBA organisiert. Die erste Weltmeisterschaft fand 1974 in der kubanischen Hauptstadt Havanna statt.

Die Meisterschaften wurden zunächst bis 1986 im Vierjahresrhythmus ausgetragen. Die 5. Wettbewerbe fanden bereits drei Jahre später, 1989 in Moskau statt. Seitdem werden sie regelmäßig im zweijährlichen Rhythmus ausgetragen. Der bisher erfolgreichste Teilnehmer ist mit sechs Gold- und einer Silbermedaille der kubanische Schwergewichtler Félix Savón. Kuba ist mit 71 Gold-, 32 Silber und 25 Bronzemedaillen die mit Abstand erfolgreichste Teilnehmernation.

Deutscher Boxverband

 Der Deutsche Boxsport-Verband e. V. (DBV) organisiert und fördert das Olympische Boxen in Deutschland. Der Sitz und die Geschäftsstelle des DBV befinden sich in Kassel.

Vorgänger des DBV war bis 2003 der Deutscher Amateur-Box-Verband e. V. (DABV). Der Verband unterteilt sich heutzutage in 17 Landesverbände mit 805 Vereinen und 73.200 Mitgliedern. Er ist Mitglied im europäischen Verband European Boxing Confederation (EUBC) und dem Weltverband Association Internationale de Boxe Amateure (AIBA).

Der DBV richtet die deutschen Meisterschaften aus und organisiert die Bundesligen (1. und 2. Bundesliga).

Freie und Hansestadt Hamburg

Mit mehr als 10 Millionen Übernachtungen pro Jahr ist die Freie und Hansestadt Hamburg eines der beliebtesten Stadtreiseziele in Deutschland und hält eine Fülle von touristischen Attraktionen im Angebot.

Die von Wasser geprägte Stadt mit ihrer weltbekannten Reeperbahn zählt zu den sportbegeistertsten Metropolen Europas und der Welt. Jährlich besuchen unzählige von Sportlerinnen und Sportlern diese Stadt und werden von begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern auf den sehr gut ausgestatteten Veranstaltungsflächen angefeuert.

Um sich einmal mehr als internationale und sportbegeisterte Metropole zu präsentieren und den Boxsport nachhaltig zu stärken, hat sich die Freie und Hansestadt Hamburg vor zwei Jahren um die Boxweltmeisterschaft 2017 beworben. Grundsätzlich ist der olympische Boxsport und damit diese Weltmeisterschaft ein ganz wesentlicher Bestandteil des Breitensports, ohne den das Hamburger Modell, die Verbindung von Breiten- und Leistungssport, nicht möglich wäre. Mit der Ausrichtung der Box-WM 2017 in Hamburg möchte man darüber hinaus einen Impuls für die Entwicklung des Boxsports in ganz Deutschland setzen.

Hamburg und das Boxen sind bereits traditionell eng miteinander verbunden, weshalb die Box-WM 2017 hervorragend das Sportkonzept dieser Stadt ergänzt. So hat der Boxsport in den Boxkellern der Hamburger Reeperbahn eine lange Tradition und erfreut sich schon immer großer Beliebtheit in der Hamburger Bevölkerung. Boxen und seine Variationen sind insbesondere unter Jugendlichen sehr beliebt. Durch langjähriges Training entwickeln Kinder und Jugendliche Ziele, die sie mit Disziplin und Eifer verfolgen und umsetzen. Dies eröffnet es Heranwachsenden, ihr Leben eigenständig zu planen und in die Hand zu nehmen.

Die Stadt Hamburg und der Deutsche Boxsport-Verband haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Besuchern zu den AIBA World Boxing Championships ihren Aufenthalt in Hamburg so angenehm wie möglich zu machen und das positive Bild der Stadt durch jeden einzelnen Besucher weitertragen zu lassen. Ohne die finanzielle wie auch organisatorische Unterstützung der Freie und Hansestadt Hamburg in seiner Funktion als „Host City“ wäre die Durchführung der Boxweltmeisterschaften 2017 auch gar nicht denkbar.

Der Boxsport in Deutschland

Der Boxsport kann in Deutschland auf eine lange Tradition und eindrucksvolle Entwicklung zurückblicken. Vom frühen Helden Max Schmeling über Manfred Wolke, Henry Maske, Markus Beyer bis Arthur Abraham und Felix Sturm hat der deutsche Boxsport immer wieder Ausnahmesportler hervorgebracht. In der Olympia-Nationenwertung belegt Deutschland einen der vorderen Plätze.

Auch die deutschen Damen sind sehr erfolgreiche Boxerinnen: Regina Halmich, Ina Menzer und Sarah Scheurich sind nur einige der Titelgewinner bei internationalen Meisterschaften.

Mit vielversprechenden Talenten wie beispielsweise Erik Pfeifer, Artem Harutyanyan oder Serge Michel bleibt kein Zweifel, dass Deutschland auch in Zukunft eine wichtige Rolle bei Titelkämpfen einnehmen wird.

Die Boxsportbegeisterung der deutschen Zuschauer zeigt sich bei Profi- und Amateurwettkämpfen gleichermaßen. Die die Stadt Hamburg ist dabei eine der Hochburgen des deutschen Boxens und konnte nicht nur das Millionenpublikum bei Kämpfen der Klitschko-Brüder und anderen Profis begeistern, sondern auch als Austragungsort der APB Boxing Night überzeugen.

Schon 1982 und 1995 war Deutschland mit München und Berlin Austragungsort der AIBA World Boxing Championships. Deutschland weißt im Profi- und Amateurboxsport eine lange Tradition auf und kann eine Reihe von bedeutenden Boxveranstaltungen in beiden Bereichen präsentieren. Neben den genannten Weltmeisterschaften sind insbesondere der Chemiepokal in Halle und der Brandenburg Cup für jugendliche Boxer hervorzuheben. Seit 1970 boxen beim Chemiepokal Amateure aus Australien, China, Deutschland, Großbritannien, Israel, Litauen, Polen, Russland, Türkei und Usbekistan auf allerhöchstem Niveau. Das hochrangige Teilnehmerfeld der vergangenen Austragungen hat dabei zahlreiche Weltmeister und Olympiasieger hervorgebracht. Beim Brandenburg Cup sammeln etwa 150 jugendliche Boxer aus 20 Nationen wichtige Erfahrungen bei einem internationalen Turnier.

In den letzten Jahren war Deutschland ebenfalls erfolgreicher Partner der AIBA im Rahmen der neu eingeführt WSB- und APB-Serien. Die Stadt Hamburg und das Hamburger Publikum konnten sich somit schon über die ersten AIBA-Wettkämpfe in ihrer Stadt freuen.

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